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Chronik

Das Wappen

WappenDie Gemeinde Tuntenhausen wurde im Zuge der Gebietsreform aus den ehemaligen Gemeinden Beyharting, Hohenthann, Tuntenhausen und dem größten Teil der Gemeinde Lampferding gebildet. In das neue Gemeindewappen wurden Symbole aus den alten Wappen der Gemeinden Beyharting, Hohenthann und Tuntenhausen übernommen. Mittelpunkt des Wappens bildet die im 16. Jahrhundert erbaute zweitürmige Westfassade der Wallfahrtskirche von Tuntenhausen. Tuntenhausen entwickelte sich seit dem 15.

 

Gemeinde- und Ortsname "Tuntenhausen"

Tuntenhausen(Auszug aus der Gemeinde-Chronik von Marianne Eckardt und Werner Katzlmeier, welche 1998 erschien und in der Gemeindeverwaltung käuflich zu erwerben ist.)

 

Die Anfänge

Alte KarteArchäologische Funde (wenn auch spärlich) und Kirchenpatrone lassen das Gemeindegebiet ohne weiteres in die historisch gesicherte, keltisch-romanische Besiedelungstradition des Rosenheimer und Ebersberger Raumes einordnen.

 

Anno 772

UrkundeDie ältesten Ortschaften tauchen meist in Verbindung mit ihren Gründern zum ersten Mal namentlich auf: Toto ? Dettendorf, Lantfried ? Lampferding, Sindilo ? Sindelhausen. Sindelhausen (Sindilinhusir) und Hohenthann (Tanne) finden bereits im Jahre 772 in den Freisinger Traditionen Erwähnung.

 

Kloster Beyharting

KlosterDas Kloster Beyharting dürfte um 1100 n. Chr. errichtet worden sein. Die Gesamtanlage war im Mittelalter wesentlich größer als heute. Das Augustinerchorherren-Kloster wurde im Jahre 1802 im einstigen kurbayerischen Landgericht Aibling säkularisiert. Hierher war die Pfarrei Tuntenhausen mit ihrer bedeutenden Wallfahrt inkorporiert.

 

Anno 1130

Anno1130Die Geschichte der meisten Ortschaften steht in Verbindung mit einer Edelmannsfamilie, die ausgestattet mit eigenen Herrschaftsrechten, vor allem den Kirchenbau durch Schenkungen unterstützte.

 

Marienwallfahrt Tuntenhausen - Anno 1441

MarienwallfahrtMehr als 550 Jahre alt ist die Marienverehrung in Tuntenhausen; sie gehört neben Altötting und Andechs zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten im südbayerischen Raum. Seit 1441, dem Jahr des ersten nachgewiesenen Mirakels, kommen jährlich 130 Pilgerzüge aus allen Teilen Altbayerns und Tirols nach Tuntenhausen.

 

Tuntenhausener Krippe

KrippeAus der Zeit des Kurfürsten Ferdinand Marias stammen auch die kunstvollen Barockfiguren der Tuntenhausener Krippe, die in einer ständigen Ausstellung unweit der Wallfahrtskirche den Besuchern zugänglich ist.

 

Katholischer Männerverein Tuntenhausen

MännervereinNeben der Wallfahrt ist Tuntenhausen auch bekannt für die alljährlich zweimal stattfindenden Tagungen des Katholischen Männervereins, wozu sich immer führende bayerische Politiker einfinden.

 

Anno 1803

BauernBis Anfang des 19. Jahrhunderts lag die juristische Zuständigkeit für das Gemeindegebiet Tuntenhausen bei den Landgerichten Aibling, Schwaben und Rosenheim, deren Grenzen hier aneinanderstießen. Zusätzlich konnten die Grafen von Maxlrain und das Kloster Beyharting in ihren Hofmarken die niedere Gerichtsbarkeit ausüben.

 

Politische Entstehung der heutigen Gemeinde

RathausVon 1818 bis zur Gemeindegebietsreform im Jahre 1978 bestand das heutige Gemeindegebiet Tuntenhausen mit einer Gesamtfläche von 69 qkm aus 4 selbständigen Einzelgemeinden. Diese waren Lampferding, Tuntenhausen, Beyharting und Hohenthann.

 

Schule

SchuleAls Ergebnis eines Schulverbandes entstand 1980 in Ostermünchen eine moderne Hauptschule, die 1995 erweitert wurde. Die Grundschulen für Beyharting, Hohenthann und Schönau sind in im neuen Schulgebäude in Schönau untergebracht, welches im Januar 1999 den Betrieb aufnahm. In den Ortschaften Beyharting und Ostermünchen sowie Hohenthann bestehen außerdem Kindergärten mit je drei Gruppen.

 

Infrastruktur

KläranlageIn allen größeren Ortsteilen sorgen Kanalisationsnetze und moderne, den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Abwasserreinigungsanlagen für weitere Möglichkeiten zum Bau von Wohnhäusern und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze auch von Gewerbebetrieben. Für die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser sorgen die Gemeinde und 3 Wasserbeschaffungsverbände.

 

Buchtipps

BücherIn der Gemeindeverwaltung im Zimmer 14 sind folgende Bücher zur Geschichte Tuntenhausens erhältlich:

"Tuntenhausen"
Das Buch "Tuntenhausen" wurde 1991 anlässlich der Dorferneuerung Tuntenhausen von Ferdinand Kramer in Verbindung mit dem Institut für Bayerische Geschichte der Ludwigs-Maximilians-Universität der Flurbereinigungsdirektion München herausgegeben.
Das Buch kostet 20,-- EUR

"Chronik der Gemeinde Tuntenhausen"

Im November 1998 wurde die erste Chronik der Gemeinde Tuntenhausen unter der Redaktion von Marianne Eckardt und Werner Katzlmeier veröffentlicht. Hiermit ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Es zeigt die Geschichte der einzelnen Ortsteile der Gesamtgemeinde Tuntenhausen auf.
Das Buch kostet 35,-- EUR

"Buch zur Geschichte von Beyharting:
Im Zusammenhang mit der 12 Jahre dauernden und im Jahre 2005
abgeschlossenen Renovierung der ehemaligen Kloster- und jetzigen
Pfarrkirche in Beyharting, gab Diakon Weppelmann (ehemals Diakon in
der Pfarrei Beyharting) und Dr.Heisig vom Erzbichöflichen
Kunstreferat München ein neues Buch heraus. Das Buch spiegelt die
Geschichte des ehemaligen Klosters und des Ortes Beyharting wieder.

Das Buch ist in vielen nahegelegenen Buchläden, im Pfarrbüro
Beyharting (Tel. 08065-272), in der Raiffeisenbank Beyharting und Schönau
und auch ín der Gemeindeverwaltung Tuntenhausen in Zimmer 14 (OG)
erhältlich und kostet 25,-- EURO."